VERSCHOBEN: Im Osten Ungarns. Architekturstudienreise 06./07.-11. Oktober 2020

WICHTIGER HINWEIS AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE:

Die Reise wurde auf einen noch zu bestimmenden späteren Zeitpunkt (mutmasslich 2021) verschoben. Weitere Informationen erscheinen zu gegebener Zeit hier.

Im Osten Ungarns und in den angrenzenden Gebieten von Rumänien hat sich während der kommunistischen Zeit eine eigenständige und überraschende Architektur entwickelt, die wir auf unserer Reise besuchen werden.

Als Basis für unsere Erkundungen dient Debrecen, die zweitgrösste Stadt Ungarns. Debrecen ist eine wichtige Handelsstadt in der Grossen Tiefebene Ungarns und wird auch als das calvinistische Rom bezeichnet.
Wir besichtigen Bauten unterschiedlicher Epochen und sind Gast beim bekannten ungarischen Architekten Péter Kovács. Er empfängt uns in seinem Wohnatelier und führt uns durch die Stadt.

Von Debrecen starten wir zu Ausflügen nach Rumänien und in das Weingebiet des berühmten Tokajer Weins.

Bei einem Abstecher nach Satu Mare (Rumänien) entdecken wir eine verspielte und utopische Ausprägung brutalistischer Architektur.

In Nyíregyháza hat der Architekt Ferenc Bán eine Architektur erschaffen, die mit kaum etwas vergleichbar ist. Hier finden sich gleichermassen Einflüsse aus dem japanischen Metabolismus, der Postmoderne und der organischen Architektur. Den letzten Abend verbringen wir schliesslich im Weinanbaugebiet von Tokaj auf einem schlossähnlichen Anwesen.

Highlights:

  • Empfang bei Péter Kovács in seinem Wohn- und Atelierhaus
  • Jugendstil und Nachkriegsmoderne in Debrecen
  • Die Bauten des Ferenc Bán
  • Satu Mare mit seiner verspielt-brutalistischen Architektur
  • Weinbaugebiet Tokaj

Alle weiteren Infos und Anmeldemöglichkeit in unserem FLYER

VERSCHOBEN: Wroclaw. Architekturstudienreise 24.-28. Juni 2020

WICHTIGER HINWEIS AUFGRUND DER AKTUELLEN LAGE:

Die Reise wurde auf einen noch zu bestimmenden späteren Zeitpunkt (mutmasslich Frühjahr 2021) verschoben. Weitere Informationen erscheinen zu gegebener Zeit hier.

Wrocław ist eine der ältesten polnischen Städte. Ihre Entwicklung wurde über Jahrhunderte ebenso geprägt von politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen, wie auch tschechischen, ungarischen, deutschen und polnischen Einflüssen. Städtebau und Architektur sind bis heute Zeugen dieser wechselvollen Geschichte.

Breslau war 1900 eine der grössten Städte des Deutschen Reiches. In dieser Zeit entstand unter anderem die Jahrhunderthalle von Max Berg, später einige herausragende Bauten der klassischen Moderne, etwa von Erich Mendelsohn und Hans Scharoun.

Besonders die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges waren für Breslau verheerend und führten zu einer Zerstörung von ca. 70% aller Bauten.
Die Stadt fiel an Polen und wurde als Wrocław wiederaufgebaut. Im Gegen-satz zu Warschau oder Danzig wurden dabei aber weniger Objekte detailge-treu rekonstruiert. Noch heute sind die Folgen des Krieges in der Stadt-morphologie spürbar.
Die Geschichte diente trotz der neuen politischen und gesellschaftlichen Si-tuation als solides Fundament für den Wiederaufbau sowie als Inspirations-quelle für Grossprojekte. Dazu zählen die bekannte «Wohnmaschine» am Plac Grunwaldzki von Jadwiga Grabowska-Hawrylak sowie weitere Bauten der sozialistischen Spätmoderne.
Im Sommer 2020 besuchen wir eine Stadt, in der sich Hoffnungen und Aufbrüche, aber auch Verwerfungen und Tragik des 20. Jahrhunderts in einer Weise manifestieren, wie dies nur an wenigen anderen Orten erlebt werden kann.

Highlights:

  • Werkbundsiedlung «WuWa»
  • Jahrhunderthalle
  • Warenhaus-Ikonen der Moderne
  • Bauten am Plac Grunwaldzki
  • Experimentalhaus «Lipinski»
  • Schlesische Friedeskirchen
  • Tolle Restaurants und Bars

Alle weiteren Infos und Anmeldemöglichkeit in unserem FLYER